Trade Auswertung im DAX vom 23.10.2017.
Trade Auswertung DAX 23.10.2017 mit Ausbildung
23. Oktober 2017
Dieses Bild zeigt eine Performancekurve im Balkendiagramm.

Quelle: www.pixabay.com

Alles über die Daytrading Performance, Positionsgrößen und dem Ablauf dieses Projektes.

Hallo liebe Traderinnen und Trader und nartürlich auch die, die es werden wollen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum offiziellen Start dieses Projektes und ich möchte euch in diesem Beitrag die wichtigsten Infos zu den Erwartungen an der monatlichen Performance, sowie die wichtigsten Details zu den Positionsgrößen und zum Ablauf dieses Projektes erklären.


Zunächst soll es darum gehen welches konkretes Ziel ich mit dem Daytrading verfolge, weil es in dieser Sache zu großen Missverständnissen kommen kann.

Wie ich bereits in meinem Infovideo erwähnt habe liegt der Reiz am Daytrading darin, dass es möglich ist sich damit ein regelmäßiges monatliches Einkommen zu generieren und man so seinen Lebensunterhalt sogar sehr gut bestreiten kann. Und das ist auch der Punkt auf den ich abziele. Natürlich steht es außer Frage dass man versuchen kann das meiste aus einem Tradingtag herauszuholen. Dazu sitzt man von Morgens um 8.00 Uhr bis Abends um 22.00 Uhr am Rechner und sucht nach guten Trades.

Das ist meiner Meinung nach im Daytrading nicht das was die echte Chance bietet und auch nach meinem Empfinden für diesen Beruf nicht erstrebenswert ist. Ist es denn nicht so, dass mal abgesehen davon dass das Daytrading sehr lukrativ sein kann, dass man mit Daytrading auch ein Stück Freiheit erlangen möchte? Zumal man sich bei Positionierung im Markt immer mit einem natürlich kalkulierten Risiko bewegt?

Für mich ist Daytrading dieser Traum von Freiheit. Was spricht also dagegen zu versuchen so schnell wie möglich sein Tagesziel zu erreichen und dann einfach Feierabend zu machen und das Leben zu genießen? Das ist ein Punkt über den man sich als angehender und auch als erfahrener Trader Gedanken machen sollte.

Um dies zu erreichen ist es natürlich eine Voraussetzung, dass man sich darüber im Klaren ist welche Ziele man überhaupt hat, was man so im Monat an Geld braucht und dann herauszufinden was im Daytrading mit angemessenen Risiko überhaupt erzielt werden kann. Denn eines dürfen wir hier nicht vergessen. Es ist schließlich unser eigenes Geld, welches wir als Trader, ob im Daytrading oder im längerfristigen Bereich, aufs Spiel setzen. Und natürlich möchten wir alle mit unserem Traum auch möglichst lange erfolgreich sein.

Doch was ist nun möglich im Daytrading?

Das hängt ganz klar von dem Risiko ab, welches wir bereit sind einzugehen. Ebenfalls in meinem Infovideo habe ich erwähnt, dass ich bereit bin ein maximales Risiko von 1% je Trade, bezogen auf die aktuelle von mir festgelegten Kontogröße, was das genau bedeutet erkläre ich gleich, einzugehen. Doch auch mit dieser Aussage könnt ihr nicht viel anfangen, da sie viel zu pauschal ist. Hier müssen wir weiter ins Detail gehen, denn auch der Handelsstil und der damit verbundene Stoppabstand spielt da eine wichtige Rolle.

Bei meinem Handel im DAX benutze ich einen festen Initial-Stopp von 20 Punkten. Bei 1.000,-€ Kontogröße und 1% Risiko pro Trade kann ich also mit 0,5 Lots handeln. Da ich gerne im Trade heraus skaliere, also im Verlauf Teilpositionen schließe, und sich für mich eine Viertelteilung als angenehm herausgestellt hat, handel ich mit 0,4 Lots auf 1.000,-€ Kontogröße was einem Risiko von 0,8% entspricht.



Nun geht es ja, wie bereits erwähnt, darum einen regelmäßigen Geldbetrag aus dem Markt zu holen. Ihr müsst euch hier an dieser Stelle ganz klar bewusst machen, dass der Markt vorgibt was ihr entsprechend eurer Handelslogik herausholen könnt. Oder anders ausgedrückt der Markt gibt vor wie viele Handelssignale ihr bekommt, also wie viele Chancen auf einen Gewinn ihr überhaupt bekommt.

Als Faustformel hat sich für mich als gesundes Maß herausgestellt, dass die Höhe des Risikos auch als Gewinn am Tag im Durchschnitt dauerhaft machbar ist. Um diesen Wert bewegt man sich irgendwie herum.

Das bedeutet mit allen angegebenen Parametern sind 0,8% also 8,-€ am Tag und im Durchschnitt möglich. Das klingt jetzt nach nicht besonders viel, dennoch sind dies auf den Monat 16% Performance! Oder 192% im Jahr, wenn ihr die Positionsgröße nicht verändert und vorausgesetzt ihr handelt jeden Tag. Also kann man in einem Jahr von einer Verdreifachung des Kontos ausgehen.

Berücksichtigt bitte, dass dies jetzt aktuell alles nur Annahmen sind, die ich aus meinen bisherigen Erfahrungen getroffen habe! Ob sich dies Bewahrheitet werden wir gemeinsam herausfinden. Denn das ist ja überhaupt einer der Gründe warum ich dieses Projekt mache und warum ihr dieses Projekt verfolgt.

Was ICH also am Ende wirklich erreiche muss sich erst zeigen. Ich peile für den Tag einen Wert von 0,5 – 1% Gewinn an, was einer Monats-Performance von 10 – 20% entspricht. Das wäre ein Wert, der meiner Meinung nach durchaus realistisch ist.

Der Zinses-Zins-Effekt.


Nun macht es ein steigender Kontostand notwendig die Positionsgrößen regelmäßig anzupassen. Wie ich in diesem Daytrading-Projekt dabei vorgehe möchte ich im Folgenden kurz beschreiben.

Hier ist es ganz klar wieder davon abhängig wo wir gerade stehen. Bewege ich mich von 1,000,-€ zu 2.000,-€ oder von 10.000,-€ zu 20.000,-€? In beiden Fällen haben wir eine Verdopplung des Kontostandes.

Grundsätzlich möchte ich bis 10.000,-€ Kontostand meine Positionsgröße alle 1.000,-€ anpassen. Das bedeutet für den Start passe ich meine Positionsgröße das erste mal bei einem Kontostand von 2.000,-€ an. Die Anpassung erfolgt dann allerdings immer am Anfang des nächsten Monats. Ab einem Kontostand von 10.000,-€ macht dies dann keinen Sinn mehr. Da würde ich auf Grund von Drawdown- und volatilen Phasen die Positionsgrößen ständig anpassen müssen.

Eine ständige Anpassung der Positionsgrößen birgt große Risiken, da man sich immer erst an eine Positionsgröße gewöhnen muss und es einfach nur Unruhe in das eigene Trading bringt. Wie ihr sicher bereits wisst ist Kontinuität im Trading wichtig. Daher werde ich die Positionsgrößen ab diesem Kontostand alle 10.000,-€ anpassen. Dies klingt jetzt alles sehr optimistisch, besonders in Anbetracht dessen, dass ich noch nicht einmal sagen kann ob dieses Projekt erfolgreich sein wird. Dennoch ist es wichtig sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken zu machen und sich seine Regeln aufzustellen. Wie die strikte Einhaltung seiner persönlichen Handelsstrategie, ist auch der richtige Umgang mit der Positionsgrößen-Berechnung ein großer und wichtiger Erfolgsfaktor im Trading.

Ihr erkennt sicher aus diesem Vorgehen, dass der Schritt von 1.000,-€ zu 2.000,-€ am längsten dauert und der Schritt von 9.000,-€ zu 10.000,-€ schon in einem Monat gegangen werden kann. So kann es für einen Vollzeit-Daytrader durchaus Sinn machen jedes Jahr mit 20.000,-€ Handelskontogröße zu starten und trotzdem auf Grund des Zinses-Zins-Effektes und durch die regelmäßige Anpassung der Positionsgröße von 300%, 400% oder noch mehr Performance zu machen. Denn denkt immer daran, dass das Handelskapital immer im Risiko ist und es ab und zu auch ratsam ist seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.

In diesem Sinne bedanke ich mich für euer Interesse und wünsche euch allzeit gute Trades!

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1 Kommentar

  1. valle2150 sagt:

    Sehr schön. Weiter so!

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