Trade Auswertung DAX 25.01.2019
25. Januar 2019
Trade Auswertung DAX 04.02.2019
4. Februar 2019

Fetter Start in den Februar!

Hallo an alle Traderinnen und Trader und natürlich auch an die, die es werden wollen. Endlich geht es auch mal wieder hier weiter und das mit einem netten Gewinn für den ersten Handelstag im Monat.

Bitte beachtet den Risikohinweis!

Die Marktanalyse

Der Handel im DAX wird zunehmend schwieriger. Die Trendstrukturen haben sich seit der letzten Trade Auswertung nicht verändert.

Der primäre D1 Trend ist abwärts und es läuft die Korrektur in Form eines sekundären D1 Aufwärtstrends. Die Korrektur ist sehr weit fortgeschritten.

Aktuell läuft wiederum die Korrektur, die gestern bis zur Marke von 11048 Punkte reichte.

Der sekundäre H1 Trend ist momentan trendlos, was es schwierig macht konkrete Handelsentscheidungen rein aus der Trendanalyse zu machen. Momentan haben wir also Rangehandel bzw. Innenstabhandel mit all seinen Facetten.

Vortageshochs und -Tiefs werden oft kurz durchgehandelt und zum Handelsschluss steht der Kurs wieder innerhalb der Handelsspanne der vergangenen Tage.

Somit gilt es aus Hochbereichen heraus eher nach Shorts zu suchen und aus Tiefbereichen heraus nach Longs zu suchen. Dabei sollte man immer auch die Möglichkeit berücksichtigen, dass ein Ausbruch aus der Range erfolgen könnte, was dann für weitere Impulse sorgt.

Momentan ist es also wichtig die Kursbereiche genau zu bestimmen an denen es sich lohnt tätig zu werden.

Momentan ist die Marke von 11200 Punkte recht relevant und fand zur Kassa-Eröffnung bereits Berücksichtigung. Aktuell erfolgt ein erneuter Ausbruchsversuch.

Dann stehen weiter die Kursbereiche um 11250 Punkte an dann weiter die große Widerstandszone von 11276 bis 11321 Punkte auf dem Plan. Hier scheiterte der Kurs gestern bei einem Anstiegsversuch in Richtung der Trendfortsetzung.

Im Anschluss erfolgte dann ein kräftiger Abverkauf der bis zur Marke von 11048 Punkte reichte. Somit hat sich die Range deutlich ausgeweitet, die sich im Kern jedoch zwischen 11129 und 11276 Punkte abspielt.

Auf der Unterseite sind dann folglich die Marken 11150 und 11129 Punkte zu nennen, die die Tagestiefs vom 29.01. und 30.01. darstellen.

Dann kommen auf der Unterseite die Marken 11048 Punkte, das Tagestief von gestern und die runde Marke von 11000 Punkte.

Unterhalb von 11000 Punkte wäre dann auch der sekundäre D1 Aufwärtstrend auch gebrochen, was für einen weiteren Kursverfall sorgen könnte.

Solange die Range intakt bleibt, gilt es also im Sinne der Range zu handeln. jedoch immer mit der Möglichkeit eines Ausbruchs auf der Oberseite bzw. auf der Unterseite. Typisch für einen signifikanten Ausbruch ist dann eine ausgedehnte Akkumulationsphase, auf die man achten sollte.

Die Handelsvorbereitung

Von der Analyseseite gibt es nicht viel zu sagen. Momentan ist Rangehandel angesagt, was ich in meinen Szenarien dann auch beschreiben.

Zum Handelsstart befand sich der Handel eher unten, weshalb mein erstes Szenario dann natürlich Long ist mit ersten Zielbereichen bei 11200 Punkte.

Wie gesagt, ist das erste Szenario das Longszenario. Der Handel befand sich am Unterstützungsbereich bei 11150 Punkte. Von hier aus bieten Longtrades zunächst bis zur Marke von 11200 Punkte und dann weiter bis 11250 Punkte gute Chancen. Je höher der Kurs steigt ist dann eher auf die Shortseite zu wechseln.

Das zweite Szenario ist das Shortszenario. Wie zuvor beschrieben bilden die Bereiche ab 11200 und 11250 Punkte gute Chancen für Shorttrades. Alternativ könnte es unterhalb von 11129 Punkte nochmal deutlich tiefer bis in den Bereich ab 11068 bis 11048 Punkte gehen.

Das dritte Szenario ist dann im sinne der ersten beiden Szenarios der Rangehandel aus Hoch- und Tiefbereichen heraus. Für die Vormittagssession wäre ein Trendbruch oder eine Trendfortsetzung des übergeordneten Trends nicht relevant, da ich bis dahin eh mit dem Handel fertig bin.

Die Trades

Für heute zeigt sich wieder wie wichtig es ist eine vernünftige Handelsvorbereitung zu machen, damit man sich immer wieder auf die neue Situation einstellen kann.

Trade 1

Im ersten Trade habe ich mal seit einer Ewigkeit mal wieder einen Trade noch vor Kassa-Eröffnung gewagt.

Der Kurs erreichte noch vor Handelsbeginn die Marke von 11200 Punkte und bildete ein 1-2-3 aus. Wichtig für solche Trades in Phasen wo tendenziell eher wenig los ist, ist eine entsprechend große Handelsspanne im Vorfeld, damit erste Zielbereich nicht zu dicht am Entry liegen.

Nach dem 1-2-3 bin ich Short mit einer Position von 0,9 Lots eingestiegen. Danach passierte nicht wirklich viel. Ich habe lediglich den Stopp gemäß meiner Versetzungsregel nachgezogen und wurde dann mit einem kleinen Gewinn ausgestoppt.

Trade 2

Der zweite Trade war wieder sehr spannend. Direkt nach Handelsbeginn stieg der Kurs über die Marke von 11200 Punkte. hier sah ich die Chance, dass es eventuell eine schnelle Anschlussbewegung in Richtung des nächsten Widerstandes gibt.

Hier bin ich dann direkt am Hoch mit 2x 0,9 Lots eingestiegen. Wichtig war nun, dass es keinen nennenswerten Rücksetzer gibt und von unten immer wieder gekauft wird.

Zunächst sah es auch sehr gut aus. Jeder kleinere Rücksetzer wurde gekauft. In der dritten Minute nach Kassa-Eröffnung wurde dann das letzte Minutenhoch auch nochmal kurz rausgenommen. Wichtig ist dann, dass auch direkt was nach kommt.

Der Kurs wurde jedoch nicht toleriert, was für mich das Signal für den Ausstieg bedeutete und ich beide Positionen mit jeweils -2 Punkten geschlossen habe.

Trade 3

Im dritten Trade habe ich dann meine vorherige Position gedreht und zwei Positionen zu je 0,9 Lots eröffnet. Hier war es dann ein sehr unsauberes 1-2-3 und eben das Schwächesignal am Widerstand bei 11200 Punkte, das zu der Handelsentscheidung geführt hat.

Mein erstes Ziel war etwas oberhalb des letzten Korrekturtiefs wo ich die erste Position auch per Take Profit mit +8 Punkte geschlossen habe.

Der zweite Take Profit lag dann mit +20 Punkte am nächsten Unterstützungsbereich und wurde auch sehr schön erreicht. Somit war heute ein sehr entspannter Handelstag.

In Summe stehen 31 Punkte Gewinn zu je 0,9 Lots einem Verlust von 4 Punkte gegenüber. Das Risiko je Trade lag immer bei maximal 8 Punkte.

Damit bedanke ich mich für euer Interesse und wünsche euch allzeit gute Trades!

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2 Kommentare

  1. Heiko sagt:

    Bezogen auf Facebook und den 6 Euro….Ich glaube, die 6 Euro sind nicht sehr kriegsentscheidend. Die Benchmark bezieht sich darauf, an jedem Börsentag zu handeln. Ob man die Nicht-Handels-Tage an anderen Tagen aufholen sollte, ist eine andere Frage. Ich finde, es könnte einen unter Druck setzen. Ob nun 1 oder 4,5 Monate später die Mio erreicht wird, ist vermutlich nicht ganz so wichtig. Daher finde ich diesen Handelsstil genau so gut und richtig, um möglicherweise keinen oder wenige Verlusttage zu haben. Wenn man das so durchhält, auch irgendwann vielleicht mit 1% = 1000 Euro oder mehr, ist das super.
    Mich würden 2 Zeiten interessieren, die vom Anschalten des PCs bis zum Eingehen des 1. Trades und die, bis das Tagesziel erreicht ist. Wie hoch ist der durchschnittliche „Underwater“-betrag an Tradingtagen?

    Das Ergebnis ist super, weiter so.
    Viele Grüsse Heiko

    • Florian Kasischke sagt:

      Hallo Heiko,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Das Ziel der 1 Million Euro sehe ich eher mit einem Augenzwinkern.
      Bei dem Umgang mit der Benchmark hast du natürlich recht. Letzten Endes ist das + am Ende des Monats entscheidend.
      Das Problem mit den Handelsstilen ist, dass dies immer sehr persönlich ist. Ich habe durch die richtigen Impulse eines wirklich guten Traders, meinen persönlichen Handelsstil gefunden. Dazu gehört ein relativ niedriges Gewinnziel, was aber getreu dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ zu einem doch sehr guten Ergebnis führt und nebenbei sehr viele Gewinntage produzieren kann, da nicht so lange im Markt agiert werden muss. Jeder Trade hat auch immer ein Verlustrisiko.
      Der durchschnittliche Tagesdrawdown ist wirklich überschaubar, da mein reelles Risiko je Trade sehr klein ist. Zum einen mache ich viele Trades nur mit der halben Positionsgröße und oft liegt der Stopp dann auch nur bei 10 Punkte, wenn es der Chart zulässt. Somit reduziert sich mein maximales Risiko von 1% auf teilweise deutlich unter 0,5% (gemäß dem Beispiel 0,25%) mit der Chance auch mindestens 0,5% zu verdienen. Viel wichtiger sind jedoch die extremen Tage. Wenn ich schlecht in den Flow komme, dann muss ich teilweise schon alles ausreizen, was mein Risiko hergibt. Zum Beispiel skaliere ich dann stark auf, natürlich immer unter Berücksichtigung des Gesamtrisikos, das habe ich ja mal irgendwo gelernt… ;), so dass ich manchmal die drei- oder vierfache Positionsgröße drin habe. Im Projekt hat es dann immer noch gereicht. Das liegt aber daran, dass ich beim Projekthandel fokussierter bin und weniger „Unsinn“ mache. Privat hat mich das schon oft viel Geld gekostet, weil das Tagesverlustlimit dann greift. Das sind aber die Hürden, mit denen ja jeder Trader zu kämpfen hat.
      Zum ersten Punkt deiner Frage wäre sicher auch ein Video ganz gut, das mal einen kompletten Tradingtag von mir zeigt. Daher vielen Dank für diese Idee.

      Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin, bei allem was bei dir noch so kommt und natürlich good Trades!
      Viele Grüße Florian

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